So funktioniert der LBV

Das Prinzip einer Ausbildung mit dem LBV ist ganz einfach und hat zum obersten Ziel, dass wir die Ausbildungsbetriebe entlasten und den Lernenden eine gute Betreuung und eine tolle Lehrzeit ermöglichen können.

Für eine Zusammenarbeit braucht es drei Parteien:

  • ein Unternehmen, das ausbilden möchte (=Ausbildungsbetrieb)
  • mindestens ein/e Lernende/r
  • LBV

Der Ausbildungsbetrieb geht mit dem LBV einen Zusammenarbeitsvertrag ein, was bedeutet, dass der Ausbildungsbetrieb einwilligt, mit dem LBV gemeinsam eine/n Lernende/n auszubilden.

Die Lernenden schliessen den Lehrvertrag mit dem LBV (=Lehrbetrieb) ab. Dadurch erhält der LBV Einblicke in die Schulsysteme, die Schulnoten, ÜK-Kursdaten etc. und ist legitimiert, wo nötig Einfluss zu nehmen.

Verbundsystem 2

Die Lernenden und die Ausbildungsbetriebe stehen in keinem gemeinsamen Vertragsverhältnis. Der Ausbildungsbetrieb verpflichtet sich, die Lernenden in die Praxis einzuführen und hilft, den gewählten Beruf praktisch zu erlernen. Die Lernenden halten sich an die Arbeitsvorgaben der Ausbildungsbetriebe und verbringen ihre betriebliche Ausbildungszeit dort. Es ist auch möglich, dass sich mehrere Ausbildungsbetriebe zusammenschliessen und die Lernenden in einem Rotationsverfahren ausbilden. Da der LBV als Lehrbetrieb fungiert und dadurch in der Regel auch die Lohnzahlungen und die Lohnnebenkosten abwickelt, ist eine solche Rotation ohne administrativen Aufwand für die Betriebe möglich.

Eine Lehre in Zusammenarbeit mit dem LBV bietet den Lernenden mehr, als nur die Lehre an sich. Sie profitieren unter anderem von Support, Events, Stützkursen und Kontakten zu anderen Lernenden. Die Zusammenarbeit der drei Parteien bildet das optimale Konstrukt zur Förderung des Nachwuchses in der Berufswelt.

In unserem Video werden die Zusammenhänge nochmals erklärt. Für alle weiteren Fragen sind wir gerne da.